EU-Infos und Projektförderungen

Erasmus+ – Veröffentlichung des zentralen Aufrufs 2019

Erasmus+ deckt die Sektoren der Schul- und Hochschulbildung, berufliche Aus- und Weiterbildung, Erwachsenenbildung, die nichtformale und informelle Bildung junger Menschen (Jugend) sowie den Bereich Sport ab. Entsprechend bietet das EU-Rahmenprogramm Fördermöglichkeiten für Bildungsinstitutionen, Universitäten, Forschungseinrichtungen oder gemeinnützige Einrichtungen, die im weitesten Sinne im Bildungsbereich tätig sind. Im Mittelpunkt des zentralen Erasmus+ Aufruf für die Antragsrunde 2019 stehen die Förderung der grenzüberschreitenden Mobilität zu Lernzwecken sowie die gemeinsame transnationale Zusammenarbeit. Die wichtigsten Fristen zur Einreichung von Anträgen werden voraussichtlich zwischen Februar und April 2019 liegen.
Weitere Informationen auf den Internetseiten der Nationalen Agentur für Erasmus.

Erasmus+ Project Results Platform - Neue Kartenfunktion

Die Erasmus+ Verbreitungsplattform bietet einen umfassenden Überblick über die geförderten Projekte und Produkte aus allen Bildungsbereichen des Programms. Sie können nach unterschiedlichen Kriterien über die Suchfunktion selektieren. Die Suchergebnisse lassen sich jetzt auch auf einer übersichtlichen Karte darstellen.

Erasmus+: Projektergebnisse der Strategischen Partnerschaften erfolgreich verbreiten und nutzen

Das aktualisierte Verbreitungshandbuch für Projektkoordinatoren/innen gibt hilfreiche Empfehlungen und praktische Tipps, um eine effektive Projektverbreitung zu konzipieren und zu realisieren sowie die Nutzung und Nachhaltigkeit Ihrer Projekte sicherzustellen, z.B. durch Durchführen einer Wirkungsanalyse (Impact Assessment) und Erstellen von OER-Lizenzen (OER - Open Educational Recources). Außerdem beinhaltet es Good-PracticeBeispiele zur Veranschaulichung der Hinweise und einen Anhang mit Arbeitsvorlagen inklusive eines Glossars mit wichtigen Begriffen.

Befragung zur Lohngleichheit von Frauen und Männern

Die EU-Kommission hat eine öffentliche Befragung zur Lohngleichheit von Frauen und Männern in der EU gestartet. Der Grundsatz des "gleichen Entgelts für gleiche Arbeit" ist in den Europäischen Verträgen verankert. Das EU-Recht verbietet direkte und indirekte Diskriminierung aufgrund des Geschlechts. "Frauen verdienen in der EU immer noch durchschnittlich 16,3 Prozent weniger als Männer. Das ist schlicht nicht fair. In den letzten Jahren hat sich in dieser Hinsicht nichts geändert", so EU-Justizkommissarin Vera Jourová. Die Ergebnisse der Konsultation sollen in die Bewertung der Gleichstellungsrichtlinie und der Empfehlung zur Lohntransparenz einfließen.
Alle Informationen und die Befragung auf den Internetseiten der Europäischen Kommission.

Europäischer Tag der Lohngleichheit

Zwei Monate arbeiten Frauen in der Europäischen Union quasi unentgeltlich. Denn der durchschnittliche Brutto-Stundenlohn von Frauen in Europa liegt 16,2 Prozent unter dem der Männer - damit arbeiten Frauen mehr als 16 Prozent des Jahres unentgeltlich. In Deutschland liegt das geschlechterspezifische Lohngefälle sogar bei 21,5 Prozent; das ist der dritthöchste Wert in der EU.
Ausführliche Infos, EU- und nationale Fact sheets zum geschlechtsspezifischen Lohngefälle und einen Aktionsplan der EU zur Bekämpfung des geschlechtsspezifischen Lohngefälles finden Sie auf der Internetseite der EU-Kommission.